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stage 20 - Avilés - Alto de L´Angliru 142,2 km

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Willkommen zu der wohl entscheidenden Etappe der diesjährigen Vuelta. Es geht hier heute hoch zum Alto De L´Angliru, einer Steigung die wohl als die schwerste dieser Rundfahrt feststeht. In der Gesamtwertung wird es heute wohl auf den Dreikampf Contador, Porte und Quintana hinauslaufen. Die besten Karten hat sicherlich Alberto Contador, dieser führt die Gesamtwertung 16 Sekunden vor Porte an und 1 Minute und 17 Sekunden vor Quintana an. Da wir heute leider Bildstörungen hatten, können wir Ihnen nur eine kurze Zusammenfassung in Textform anbieten die diesem Spektakel eigentlich nicht gerecht wird. Jedoch ist jede weitere Aufschiebung des Rennprogramms auch nicht wirklich dienlich.

Fangen wir mal an. Auch heute durften wir vorne eine Gruppe erleben. Diese setzt sich aus acht Fahrern zusammen und geschaffen wurde diese Gruppe trotz deutlicher Gegenwehr des Teams Sky welches am Ende dann doch die Gruppe ziehen lies. Am Ende dieses Kampfes um die Gruppe der heutigen Etappe war es sicherlich auch eine Frage der Kraft und Energiereserven. Sieht man sich die Gruppe an können wir hier doch den einen oder anderen grösseren Namen erkennen. Mit Igor Anton hat sich der Gesamt 18. nach vorne geschlichen. Mit 13 Minuten und 11 Sekunden Rückstand ist er aber sicherlich keine Gefahr für die Fahrer in den ersten Positionen der Gesamtwertung. Interessanter wird zu beobachten sein wie sich der Kampf um die Bergwertung verhält. Mit Barguil (27 Pkt.), Atapuma (45 Pkt.), Astarloza (29 Pkt.), Eibegger (36Pkt) und Siutsou (28 Pkt.) sind praktisch alle Fahrer aus den Top10 in der Gruppe vertreten, die in der Gesamtwertung keine Gefahr darstellen.
121 ANTON Igor (CJR)
026 KASHECHKIN Andrey (AST)
102 BARGUIL Warren (OPQ)
133 ATAPUMA John Darwin (COL)
092 ASTARLOZA Mikel (EUS)
023 GOLAS Michal (AST)
115 EIBEGGER Markus (IAM)
008 SIUTSOU Kanstantsin (GRS)
An den Bergwertungen folgte dann der erwartete Kampf um die Punkte und diesen Kampf fochten Barguil, Atapuma, Eibegger und Siutsou unter sich aus. Die Kämpfe waren stets sehr knapp und bei der einen oder anderen Bergwertung konnte einer mit einer Attacke überraschen. Am Ende resultierte dann darauf, dass sich laut Hochrechnungen unserer Zentrale John Darwin Atapuma aus dem Colombia Team Bergkönig der Vuelta 2013 nennen darf.
Bergwertungen:
ALTO DE LA CABRUÑAN - 3 ª CATEGORÍA - 46 KM
1. 115 EIBEGGER Markus (IAM)
2. 102 BARGUIL Warren (OPQ)
3. 008 SIUTSOU Kanstantsin (GRS)

ALTO DE TENEBREDO - 2 ª CATEGORÍA - 79 KM
1. 008 SIUTSOU Kanstantsin (GRS)
2. 102 BARGUIL Warren (OPQ)
3. 133 ATAPUMA John Darwin (COL)

ALTO DEL CORDAL - 1 ª CATEGORÍA - 121 KM
1. 133 ATAPUMA John Darwin (COL)
2. 008 SIUTSOU Kanstantsin (GRS)
3. 102 BARGUIL Warren (OPQ)
4. 115 EIBEGGER Markus (IAM)
5. 092 ASTARLOZA Mikel (EUS)
Sprintwertungen:
TRUBIA - 66 KM
1. 023 GOLAS Michal (AST)
2. 115 EIBEGGER Markus (IAM)
3. 026 KASHECHKIN Andrey (AST)

MIERES - 104,6 KM1. 023 GOLAS Michal (AST)
2.092 ASTARLOZA Mikel (EUS)
3. 121 ANTON Igor (CJR)


Sieger der Bergwertung: John Darwin Atapuma.

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Der Vorsprung der Ausreisser wurde stets kontrolliert, unter anderem gegen Rennende auch von Colombia selber die einen Fahrer vorne hatten. So hatte man zum Fuss des Alto De L´Angliru vorne in der Spitzengruppe drei Minuten Vorsprung auf das Feld. In diesem wurde vor allem am vorletzten Berg, dem Alto del Cordal schon ordentlich Tempo gemacht und Position gefahren. So scheiterten Versuche diverses Fahrer nach vorne zu fahren und später als eine Art Relaisstation zu dienen. Die Zeit war für die Ausreisser sehr knapp bemessen, wollten diese einen Sieg auf der Spitze des Angliru einfahren, denn heute wollten sich die Chefs nochmals zeigen und einen Etappensieg einfahren. Am Fusse des Angliru teilte sich dann auch die Gruppe der Ausreisser relativ schnell und vorne war es dann noch das Trio Anton, Barguil und Atapuma jedoch dicht gefolgt von Astarloza und Eibegger. Siutsou und Kashechkin mochten die Tempoveränderung weniger gut verarbeiten aber pirschten sich langsam wieder ran. Michal Golas lies ausrollen nachdem er seinem Kapitän Kashechkin nochmals einen Teil lang den Berg hoch zog.


Der Alto de L’Angliru

Im Feld hinten bauten sich die Züge der Favoriten aus. Das Tempo in den Angliru hinein war immens hoch und die Attacken schienen vorbereitet. Die Favoritengruppe wurde sehr schnell dezimiert und nach den ersten fünf Kilometer des Schlussanstieges waren es noch ungefähr 20 Fahrer in der Gruppe. Dieser Wert schwankte immer etwas da viele Fahrer immer ihren eigenen Rhythmus beibehielten. Die erste Ausreissergruppe um Anton hatte dort, gut 7 Kilometer vor dem Ziel noch einen Vorsprung von 2 Minuten. Dann gab es eine Bewegung in der Favoritengruppe. Nach einer ganz kurzen Erholungsphase bei 2.5% und 5% Steigung riss Colombia das Tempo erneut in die Höhe und es war Henao der sich vor Quintana spannte. Die beiden rissen sofort ein kleines Loch welches keiner sofort schliessen konnten. Dahinter waren es in erster Linie Contador und Porte die die Verfolgung aufnahmen und versuchten, den Kontakt wieder herzustellen.


Will es jetzt wissen: Quintana

Quintana war dann also 5 Kilometer vor dem Ziel als Solist hinter den Ausreissern her welche dann komplett zerfielen. Es war Anton alleine welcher dann noch an der Spitze fuhr und sich daher von Atapuma und Barguil absetzen konnte. Die beiden hatten wohl im Kampf um die Bergwertung zu viel Energie gelassen. Anton war 1 Minute und 30 Sekunde vor Quintana. Hinter Quintana waren Porte und Contador gemeinsam mit 15 Sekunden Rückstand.


Als Solist dem Ziel entgegen: Igor Anton

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Auf den letzten 5 Kilometern war es dann viel nur noch ein Kampf um das Überleben. Steigungsprozente bis zu 23.5% machten allen Fahrern zu schaffen. Quintana war weiter als Solist unterwegs und kam dem Führenden Anton immer näher. Dieser war verbissen dabei seine Position zu verteidigen und damit auch den Tagessieg. Dahinter wurden Contador und Porte zwischenzeitlich getrennt jedoch schaffte Porte mit einem regelmässigen Tempo das Comeback und konnte wieder zum Spanier aufschliessen. Hinter den Podiumsfahrern war dann natürlich auch kein Stein mehr auf dem anderen. Fuglsang und Martin konnten sich etwas absetzen und fuhren einige Sekunden vor einer Gruppe um Roche, Kreuziger und Nibali.


Möchte sich heute in der Gesamtwertung nochmals verbessern: Jakob Fuglsang

Noch drei Kilometer und Anton hat auf Quintana noch eine Minute Vorsprung. Kann er das Tempo halten könnte dies für den Sieg heute reichen. Quintana selber möchte aber Anton sicher nochmal einholen denn durch die Bonussekunden könnte er weiter Zeit gut machen auf Contador und Porte. Die beiden sind immer noch zusammen wie Zwillinge. Sollten Anton und Quintana vor den beiden ins Ziel kommen würde es noch um 4 Sekunden gehen, was Porte nicht reichen würde um den Sieg zu holen. Soeben sind nur noch die beiden erwähnten Fahrer dazwischen. Warren Barguil wurde soeben eingeholt und gleich durchgereicht. Dahinter hat sich nicht viel geändert, nur zerfallen in den steilen Passagen die Verfolgergruppen immer weiter.


Kann er sich noch von Contador absetzen und somit die Rundfahrt gewinnen?

Noch zwei Kilometer und das bedeutet noch knapp 1.5 Kilometer bis zur rettenden Abfahrt in Richtung Ziel. Anton kann sich immer noch vorne halten. Der Vorsprung beträgt noch 40 Sekunden auf Quintana. Dahinter gab es in Zwischenzeit eine Veränderung. Contador konnte das Tempo von Porte nicht mehr mitgehen und somit fährt Porte im Moment ungefähr 10 Sekunden vor Contador und somit ist er in der virtuellen Gesamtwertung nur noch zwei Sekunden hinter dem Spanier. So etwas hatten wir schon einmal vorher damals schaffte Porte das Comeback. Kann das Contador auch? Langsam wird aber auch Quintana zur Gefahr. Er hat auf Porte 30 Sekunden und Contador 40 Sekunden Vorsprung. Kann er nochmals etwas zulegen könnte dass den Sieg für den Kolombianer bedeuten.


Kann er nochmals zulegen und die Gesamtwertung für sich entscheiden?: Nairo Quintana

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Noch ein Kilometer und Anton hat nun Mühe. Es sind noch 20 Sekunden vor Quintana. Das wird knapp denn dieser hat nochmals etwas zugelegt wie es scheint. Dahinter ist Contador wieder etwas näher an Porte ran gekommen und das sind nur noch etwa 5 Sekunden. Doch Quintana wird jetzt zu Gefahr. Mit sechs oder sogar zehn Sekunden Zeitbonifikation würde er nun schon sehr nahe an Contador rankommen. Quintana hat nun 40 Sekunden auf Porte und 50 Sekunden auf Contador. Da fehlt nicht mehr viel. Dahinter hat sich noch nicht sehr viel getan. Die Situation ist in etwas gleich geblieben und nur der Zeitabstand hat sich verändert. Das Duo Fuglsang/Martin befindet sich jetzt 20 Sekunden vor der Gruppe Roche/Kreuziger. In dieser Gruppe fehlt dann Zubeldia aus dem Top5. Er muss wohl nach seiner gestrigen Aktion heute etwas büssen. Hoffen wir, dass er nicht zu viel Zeit verlieren wird.


Muss nun beissen um seinen 5. Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen.

Jetzt hat es Anton geschafft und es geht bergab. Quintana war laut der letzten Messung noch 10 Sekunden hinter ihm. Und er sieht sich um. Er fährt in Richtung Ziel und das wird hoffentlich der Sieg sein für ihn. Dahinter sind die Zeitabstände immer noch unverändert. Erreichen die Fahrer das Ziel so darf sich Contador als Sieger der Vuelta feiern lassen. Jetzt ist es bei Anton auch schon so weit. Er sieht das Ziel bereits, Quintana kommt aber nochmals näher doch das wird reichen. Ja! Igor Anton rückt sein Trikot zurecht und lässt sich von seinen Landsleuten feiern. Was für eine Leistung denn da kommt auch schon Quintana mit sieben Sekunden Rückstand. Viel länger hätte der Berg also nicht mehr sein dürfen.


Igor Anton feiert seinen Sieg

Jetzt geht es um die Gesamtwertung und die Uhr tickt. Der nächste der das Ziel erreichen sollte ist Richie Porte und da kommt er. Die Uhr ist gnadenlos und er kommt mit 50 Sekunden Rückstand auf Anton ins Ziel und da kommt auch schon Contador. Er leidet aber das Führungstrikot gibt ihm nochmals Kraft... 55 Sekunden Rückstand auf Anton. Jetzt beginnt das grosse Rechnen. Und Contador sieht sich im Zielbereich um und da kommt schon sein Sportlicher Leiter, dieser muss auch noch rechnen. Und jetzt kommt der Jubel. Das wird bedeuten, dass es für Contador gereicht hat. Gratulation an das Movistar Team welches hier und heute in Extremnis den Sieg der Vuelta feiern kann, so dann sich keiner verrechnet hat.

Gesamtsieger:


Top 10:
01. 121 ANTON Igor (CJR)
02. 131 QUINTANA Nairo Alexander (COL) + 0.07
03. 041 PORTE Richie (SKY) + 0.50
04. 031 CONTADOR Alberto (MOV) + 0.55
05. 102 BARGUIL Warren (OPQ) + 1.10
06. 111 FUGLSANG Jakob (IAM) + 1.45
07. 101 MARTIN Daniel (OPQ) + 1.45
08. 001 ROCHE Nicolas (GRS) + 2.10
09. 061 KREUZIGER Roman (CAN) + 2.10
10. 072 DE GENDT Thomas (VCD) + 2.33

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