Cycling Simulation
Ich freu mich das du mal wieder reinschaust ( ͡° ͜ʖ ͡°)
Cycling Simulation

Die Welt des Radsports


Sie sind nicht verbunden. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich

02.02.-02.02. G.P. Costa degli Etruschi 1.1

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

Die Vuelta al Tachira hat die reelle Radsaison eröffnet, die Tropicale Amissa Bongo die Radsaison der Sim. Die Tour Down Under war der Jahresauftakt der ProTour, der GP La Marseillaise wird für gewöhnlich als Auftakt der europäischen Radsaison betrachtet. Das gilt dieses Jahr nur bedingt, denn mit dem GP Costa degli Etruschi steht eine Konkurrenzveranstaltung auf dem Programm. Keine Sorge, auch wenn das Rennen Costa heißt, hat das nichts mit der berüchtigten Reederei zu tun - eine Totalkatastrophe ist bei diesem Rennen also nicht zu erwarten. Vielmehr verspricht der Name Costa degli Etruschi schöne Landschaften an der etruskischen Küste.

Da wir aber kein Tourismusbüro sind, konzentrieren wir uns auf den Sport und die angereisten acht Teams, die heute den Kuchen untereinander aufteilen werden. Von den besagten acht Teams zeigten sich fast alle schon gleich zu Beginn sehr begierig daran, Stücke des erwähnten Kuchens zu sichern. Belkin und Saxobank betätigten sich eher kontrollierend, alle anderen probierten es offensiv. Ein erstes Quartett mit Chernetskiy, Steensen (beide TFR), Stenuit und Tront (beide COF) scheiterte bald nach seiner Entstehung daran, dass andere fürchteten, ihre Stücke vom Kuchen könnten zu klein geraten. Der zweite Anlauf mit Baugnies (LTB), Gebremariam (BAR) und Szmyd (AST) hatte mehr Erfolg, zum einen, weil nun keine Teamdopplungen mehr vorne vertreten waren und zum anderen, weil die Gruppe insgesamt kleiner war.

Belkin und Saxobank konnten also entspannt kontrollieren und hatten auch keine Probleme damit, weitere Vorstöße von Facchini und Diaz (beide BAR) zu entschärfen. Die Sinnhaftigkeit dieser Aktionen erschließt sich mir nicht - denn die Einholung der beiden sorgte für eine Tempoerhöhung im Feld, die dem vorne fahrenden Teammitglied von Bardiani sicher nicht in die Karten spielte. Die Gruppe wurde dann auch kurz vor dem letzten Anstieg gestellt, während sich im Feld Astana und Belkin mit frischen Fahrern vorne blicken ließen und das Tempo drastisch erhöhten, sodass Attacken von Fédrigo und Marcato (beide COF) sowie Duque (BAR) ohne Erfolg blieben. Bardiani hatte damit immer noch nicht genug, aber auch Wackermann gelang es in der Abfahrt nicht, sich abzusetzen.

Dementsprechend lief alles auf einen Sprint hinaus, denn trotz des hohen Tempos hatten es alle Sprinter geschafft, den ohnehin gerade mal 205 Meter hohen Hügel zu passieren. Belkin versuchte früh, seinen Zug zu etablieren, auch Astana investierte niemand geringeren als Cancellara. Beide hatten jedoch das Problem, dass sie zwar gute Rouleure haben, um den Zug zu beschleunigen, aber keine wirklichen Sprintspezialisten als Anfahrer. So konnte sich noch der Saxobank-Zug nach vorne schieben, der genau die Umgekehrte Schlagseite aufweist. Howard fährt hier den Lead-out für Apollonio, dahinter hat sich Sagan gut positioniert. An Sagans Hinterrad befinden sich Sinkeldam und van Rensburg. Boonen, Marcato und van Staeyen hatten keinen guten Lead-out bekommen und sind etwas schlechter positioniert. Das ganze läuft aber vorne auf ein Duell zwischen Apollonio und Sagan hinaus. Apollonio fightet erstaunlich lange, ist aber am Ende gegen Sagan unterlegen. Boonen konnte noch Sinkeldam und van Rensburg abfangen und wird Dritter. Den vierten Platz kann van Rensburg halten, van Staeyen überholt noch Sinkeldam und wird Fünfter. An dieser Stelle ist unsere Übertragung zu Ende, wir verweisen auf den Teletext, wo Sie im Anschluss das vollständige Resultat einsehen können.

Benutzerprofil anzeigen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben  Nachricht [Seite 1 von 1]

Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten