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Ich freu mich das du mal wieder reinschaust ( ͡° ͜ʖ ͡°)
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27.04.-27.04. Liège – Bastogne – Liège PT

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Willkommen zum Abschluss der Ardennenklassiker, es ist die 100. Austragung von Lüttich-Bastogne-Lüttich und alle waren gespannt wer am Ende ganz oben stehen würde. Vom Start weg bestimmte eine vierköpfige Spitzengruppe das Renngeschehen mit dabei auch Martin Reimer von NetApp, dazu Malacarne (Cof), Stannard (Tst) und Golas (Ast). Im Hauptfeld zeigten sich OmegaPharma, Lotto, Cannondale, Trek und Belkin früh bemüht die Spitzenreiter nicht zu weit entfliehen zu lassen und so stieg der Vorsprung zwar kurzzeitig bis auf 9 Minuten, doch die Chancen der Ausreißer waren nie wirklich real. Nach etwa der Hälfte des Rennens kam sogar noch die Mannschaft des überragenden Siegers vom Flèche Wallone (Joaquin Rodriguez) CajaRural dazu und so sank der Vorsprung schnell auf unter zwei Minuten. 44,5 Kilometer vor dem Ziel dann die berüchtigte Steigung der Redoute, dort zeigte OmegaPharma dann eindeutig ihr Interesse am heutigen Sieg; Romain Bardet (Opq) probierte es wie schon am vergangenen Mittwoch mit einem frühen Angriff. Mit dabei auch wieder Fabian Cancellara (Ast), außerdem Marco Marcato (Cof) und Tanel Kangert (Tfr). Jetzt war es also an Belkin, Lotto, Cannondale und CajaRural diesen ersten gefährlichen Angriff zu unterbinden.

Doch die vier waren sich einig und konnten sich vorerst absetzen. Allerdings stieg dann besonders Cannondale verstärkt in die Tempoarbeit ein (unter anderem mit Rui Costa und Betancurt). Einen großen Vorsprung hatten die Mannen um Cancellara (Ast) also nie. 35 Kilometer vor dem Ziel dann der Zusammenschluss an der Spitze, dadurch gab es nun eine Gruppe mit acht Fahrern, darunter je zwei von Astana und Cofidis. Der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt lag bei 55 Sekunden. An der Côte des Forges 31,5 Kilometer vor dem Ziel mussten dann drei der langzeitigen Ausreißer der langen Flucht Tribut zollen, lediglich Ian Stannard (Tst) konnte noch mit Cancellara (Ast), Marcato (Cof), Kangert (Tfr) und Bardet (Opq) mithalten. Allerdings konnte er in Sachen Führungsarbeit erwartungsgemäß nicht mehr allzu viel eintragen. Die anderen drei wurden kurz darauf vom Feld eingeholt, jedoch sah es auch für das Quintett an der Spitze nicht gut aus, denn der Vorsprung sank konstant. 25 Kilometer vor dem Ziel war es dann auch um sie geschehen und alles konzentrierte sich auf das Finale mit der Côte de la Roche-aux-Faucons, der Côte de Saint-Nicolas und dem Schlussanstieg hinauf nach Ans.

An der ersten der genannten Steigungen versuchte Linus Gerdemann (Tne) eine Attacke, doch die verpuffte da jetzt CajaRural noch mal einen Gang hochschaltete. Dann ging es zur Côte de Saint-Nicolas und dann war endgültig Schluss mit lustig. Direkt zu Beginn der Steigung setzte sich Kwiatkowski (Cjr) ab, Devenys (Ltb) versuchte den Anschluss herzustellen, doch sein Antritt wurde von Vanendert (Can) ausgekontert, dahinter großes Durcheinander. Oben an der Kuppe sortierte sich alles ein wenig. Vorne ein Duo mit Kwiatkowski und Vanendert, dahinter schon mit einigem Abstand eine große Gruppe. Die beiden vorne arbeiteten wunderbar zusammen und bis sich hinten eine Verfolgung organisiert hatte stieg der Rückstand der Gruppe rapide an. Schließlich konnte man drei Belkin-Fahrer (unter anderem auch Gilbert) vorne sehen, doch das war zu spät. Der Sieg sollte also zwischen Kwiatkowski und Vanendert vergeben werden.

Die Schlusssteigung in Ans hat schon viele dramatische Ereignisse erlebt und auch heute war es wieder ein vor Spannung geladener letzter Anstieg. Die beiden Führenden arbeiteten bis zum Schluss zusammen und dann kam es wie es kommen musste. Im Sprint hatte Vanendert nicht die nötige Endschnelligkeit und Kwiatkowski konnte sich diesen prestigeträchtigen Sieg sichern. Dahinter ein erbitterter Kampf ums Podium, gleich zu Beginn der Steigung war es Gilbert (Bel), der die Initiative ergriff, doch im Gegensatz zu seinem Angriff beim Amstel Gold Race konnte er sich nicht gleich aller Gegner entledigen. So bildete sich kurzfristig eine Gruppe: Gilbert (Bel), Nibali (Can), Rodriguez (Cjr), Martin (Opq) und Kolobnev (Ast). Der Rest sah schon geschlagen aus und in der Tat kamen sie nicht mehr heran, denn Gilbert hatte noch einen Pfeil im Köcher und ließ den Gegnern dann nicht die Chance ihn noch einzufangen. Dahinter gewann Kolobnev den Sprint gegen Martin und mit einem kleinen Rückstand bezwang Rodriguez Nibali.

Ergebnis:

01. KWIATKOWSKI Michal (CJR) 02.06.1990
02. VANENDERT Jelle (CAN) 19.02.1985
03. GILBERT Philippe (BEL) 05.07.1982 +0:23
04. KOLOBNEV Alexandr (AST) 04.05.1981
05. MARTIN Daniel (OPQ) 20.08.1986
06. RODRIGUEZ OLIVER Joaquin (CJR) 12.05.1979 +0:29
07. NIBALI Vincenzo (CAN) 14.11.1984 Weltmeister Straßenrennen
08. GASPAROTTO Enrico (TFR) 22.03.1982 (RR) +0:46
09. MARTENS Paul (COF) 26.10.1983
10. SIMON Julien (FDJ) 04.10.1985
11. ROJAS GIL Jose Joaquin (BEL) 08.06.1985
12. IGLINSKIY Maxim (AST) 18.04.1981
13. GESCHKE Simon (TNE) 13.03.1986
14. BAKELANTS Jan (OPQ) 14.02.1986
15. WEGMANN Fabian (TNE) 20.06.1980
16. NAVARDAUSKAS Ramunas (TFR) 30.01.1988
17. BATTAGLIN Enrico (FDJ) 17.11.1989
18. ARASHIRO Yukiya (COF) 22.09.1984 +(RR) +0:58
19. CLARKE Simon (TST) 18.07.1986
20. LEUKEMANS Björn (LTB) 01.07.1977
21. FEDRIGO Pierrick (COF) 30.11.1978 (RR)
22. FARIA DA COSTA Rui Alberto (CAN) 05.10.1986
23. MEERSMAN Gianni (BEL) 05.12.1985 +1:17
24. JEANNESSON Arnold (TST) 16.01.1986
25. DEVENYNS Dries (LTB) 22.07.1983
26. BARTA Jan (COF) 07.12.1984 (RR)(TT)
27. POELS Wout (BEL) 01.10.1987
28. URAN Rigoberto (CAN) 26.01.1987
29. DUPONT Hubert (FDJ) 13.11.1980
30. ANTON HERNANDEZ Igor (CJR) 02.03.1983

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